In den USA hat Businessyoga längst in viele Betriebe, die etwas für die Fitness ihrer MitarbeiterInnen tun, Einzug gehalten. In Österreich nimmt das Gesundheitsbewusstsein zu und vereinzelt werden auch schon Besprechungstische zur Seite geschoben und die Yogamatten ausgerollt. Da es sich hierzulande noch um ein sehr junges Phänomen handelt, einige Fragen und Antworten als „Aufklärungshilfe“:

Warum soll ich den Angestellten Yoga anbieten, es gibt genug Fitnessprogramme?

Yoga ist eben mehr als nur mechanische Bewegung, es geht auch um das seelische und mentale Wohlbefinden. Dass es den Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele gibt, zählt mittlerweile zum Common Sense. Yoga weiß um diese Einheit seit Jahrtausenden und nährt diese drei Komponenten mit Hilfe von:

Atemübungen
Entspannungssequenzen
Asanas (=Körperübungen)
Ruhephasen zur Selbstbeobachtung

Ein Gutteil der SchreibtischtäterInnen leidet an Verspannungen im Nacken. Das hat einerseits mit der Haltung (sitzend und stundenlang auf den Bildschirm gerichtet) zu tun, andererseits aber auch mit einem hohen Stresspegel. Der Trapezmuskel (im Nacken) ist der stressanfälligste. Bei drohender Gefahr (=Stress) hat der Urmensch die Nackenmuskeln angespannt um im schlimmsten Fall den Kopf zum Schutz einzuziehen. Dieser Schutzmechanismus ist dem Menschen geblieben. Leider sind es oftmals schon chronische Verspannungen. Gerade Business Yoga bietet zahlreiche Übungen zur Entspannung (=Abfall des Stresspegels) und körperlichen Lockerungsübungen, um den Nacken frei zu bekommen.

Gibt es einen Unterschied zwischen gewöhnlichem Yoga und Businessyoga?

Abgesehen davon, dass es schon schwer zu definieren ist, was „normales Yoga“ ist, wird bei Businessyoga auf folgende Punkte besonders Rücksicht genommen:

  • Schwitzen muss nicht sein (niemand will verschwitzt im Büro sitzen)
  • Businessyoga hat keinen akrobatischen Anspruch und auch keinen Leistungsanspruch, im Gegenteil es soll zur Entspannung führen: einfache Übungen, die jede/r machen kann.
  • Businessyoga richtet sich an den modernen, westlichen Menschen und ist absolut religions- bzw. dogmenfrei.

In welchem Fall sollte man kein Yoga machen?

Prinzipiell ist Business Yoga so ausgerichtet, dass es jede/r machen kann. Bei Schwangerschaft muss die betreffende Person mit der Yogalehrerin abklären, welche Übungen für sie nicht geeignet sind. Auch Bandscheibenvorfälle, OPs und Ähnliches müssen auf alle Fälle mit der Yogatrainerin besprochen werden.

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